Alexander Zock

Ich…

… bin für Sie da – als Ihr Sparingpartner und „Casemanager“, wenn Sie inhaltliche, methodische und persönlich herausfordernde Problemsituationen in Ihrer Organisation lösen möchten.

Dabei gehört Methodenkompetenz für mich zur selbstverständlichen Ausrüstung als Unternehmens- und Organisationsberater und als Coach. Für die gemeinsame Exkursion zu Ihrem Lösungsweg, trage ich zudem den Forschergeist des Wissenschaftlers sowie Blickwinkel aus meinen Karrierestationen als langjähriger Konzernmanager und passionierter Startup-Unternehmer im Gepäck. Diese vielfältigen Erfahrungsfelder prägen meine Perspektiven und Profile, mit deren Hilfe ich einen facettenreichen Blick auf komplexe und kritische Situationen öffnen kann. Die darin liegenden Chancen und Möglichkeiten möchte ich Führungskräften und ihren Herausforderungen zugänglich und nutzbar machen.

Die Ausrüstung für unsere Expedition

Organisationsstrukturarbeit
Governance-Analysen (Analyse der Aufbau-Organisation sowie der Sitzungsstruktur in einer Organisation), Rollen- und Aufgabenanalysen, Prozess- und Schnittstellenarbeit, Anwendung der Syt-Systemprinzipien.
Veränderungsbegleitung
Veränderungsgeschichten, Kommunikationsmatrix, Dialogplattformen, Interventionsarchitekturen
Kulturarbeit
Kulturanalyse mit Hilfe desCompeting Values Framework“, Kulturgüteranalyse, Führungskulturanalyse, Werteanalyse, Glaubenspolaritätenanalysen und –strukturaufstellungen, Wertequadratanalysen
Führungskulturarbeit

Analyse der Führungsebenen und -kaskade, Analyse der Führungskommunikation sowie Gremienstruktur der Führungsarbeit, Führungsmodelle (MBO, situatives Führen, transaktionales versus transformationales Führen etc.), Führungsstile sowie Führungsfunktionsanalysen (hier).

Strategiearbeit
Vision-Mission-Strategie-Triade, Leitbildarbeit, strategische Marktanalysen, strategische Positionierungsanalyse, 5-Forces-Analyse, SWOT-Analysen, Portfolioanalysen, partizipative Strategieentwicklung
Komplexitätsarbeit
Komplexe Kausalanalysen und kausale Feedback-Karten,  Modellierung und Simulation komplexer Systeme mit Hilfe von System-Dynamics
Analyse von Macht und Einflussgeflechten
Stakeholder- und Kraftfeldanalysen, Umfeldanalysen, Status-Spiel-Analysen, Soziogramme, Sprachanalysen, Analyse organisationaler Strukturen
Konfliktberatung und Mediation
Gewaltfreie Kommunikation, systemische Konfliktlösungsmethoden (9-Felder Matrix), Status-Spiele-Modell, Analyse des persönlichen Konfliktstils, Konfliktkommunikation-Prozess-Modelle, Soziogramm-Analysen, Konflikt-Struktur-Aufstellungen nach Syst
Ethik
Ethische Positionierungsanalysen (EPQ), Moralische Grundlagen-Analyse (MFQ – Moral Foundations Analysis), Wertekreis nach Schwartz, Glaubenspolaritätenanalyse, Wertequadratanalyse, philosophischer Ethikdialog
Berufliche Orientierung
Fokussierung auf Ihre Ressourcen (Hypno-systemische Ansätze), Analyse Ihrer aktuellen Situation (Rolle, Kontext), Analyse Ihrer persönlichen Antreiber, Persönlichkeitsverfahren (kommunikative Präferenzen über den STAB, Selbststeuerungskompetenzen über das PSI-Verfahren), ethische Orientierungs- sowie Werteanalysen (siehe Punkt Ethik)
Moderationen
Moderationstechniken, Design-Elemente der systemischen Interventionspraxis, Gruppen-Spiele, Graphic Recording (in Kooperation mit http://graphictelling.org) etc.
Impulsvorträge und Trainings
Powerpoint-Vorträge, Interaktive Workshops, Video-Trainings, Themen-Trainings

 

Puzzle

Weiterführende Informationen zu meinen Methoden und Ansätzen finden Sie auch in meinem
Blog

Mein Dreieck Ihrer Möglichkeiten

In meiner Person vereine ich drei Perspektiven und Ansatzpunkte: die fachliche Welt der Unternehmensberatung, die struktur- und prozessorientierte systemische Organisationsbetrachtung sowie den Blick des systemischen Coaches auf das Individuum im Rahmen einer gegebenen Situation. Dabei betrachte ich die drei Welten als komplementär und beziehe die zugehörigen Denkweisen und Methoden fallbezogen in den Auftrag meiner Klienten ein.

Erst über diese Perspektivenvielfalt kann ich verstehen, ob Ihr Anliegen am wirksamsten auf der unternehmerischen, der organisatorischen oder personalen Ebene bearbeitet werden kann. Die Perspektive kann während eines Prozesses durchaus wechseln und die Lösung nach Absprache auch von unterschiedlichen Richtungen bearbeitet werden.

Dreieck Systematik

Mein Blick auf Menschen
Meine Coaching-Arbeit beginnt im persönlichen Gespräch mit einem Blick auf Ihre Person sowie Ihre Rolle, die Sie im Zusammenhang mit Ihrem Anliegen einnehmen. Zentrale Bedeutung hat zudem die formale Struktur, in der Sie sich im beruflichen Alltag bewegen – das Team, Ihre Einbettung in den Kreis der direkten Kollegen sowie in die Organisation als Ganzes.

Der Blick auf diese Zusammenhänge ist aus meiner Sicht für berufliche Fragestellungen unumgänglich und erlaubt durch seine unabhängige Behandlung von Ihrer Person einen unverstellten Blick auf die relevanten Fragen in diesen Bereichen. Zwei wichtige An- und Einsichten an dieser Stelle: Sie sind nicht Ihre Rolle und eine Organisationsstruktur kann begrenzen, aber auch Halt sein.

Möglicherweise möchten Sie in der aktuellen Situation aber zunächst den Blick nach innen wenden. Dann blicke ich mit Ihnen auf die emotionalen oder körperlichen Manifestationen Ihres Anliegens. Gemeinsam arbeiten wir an Ihrer Wahrnehmung in diesem Bereich und am Verständnis der Signale, die Ihr Körper und Ihre Emotionen senden. Hier liegt der Schlüssel für den Zugang zu persönlichen Energiequellen und Ressourcen, aber auch zu Blockaden und Begrenzungen. Wichtig ist hier für mich die Annahme, dass Sie bereits jetzt über alle Ressourcen verfügen, die Sie zur Bearbeitung Ihres Anliegens benötigen, auch wenn gilt, dass Sie zwar machen können was Sie wollen, Sie aber nicht immer direkt wollen können, was Sie wollen.

Mein Verständnis von Organisation
Organisationen sind in erster Linie soziale Systeme und müssen über diesen Blickwinkel verstanden werden. Sie manifestieren sich durch Strukturen in der Kommunikation ihrer Mitglieder oder Stakeholder und stellen überpersönliche Phänomene dar. Zum besseren Verständnis von Organisationen ist es hilfreich, drauf zu schauen, wie in einer Organisation Entscheidungen getroffen werden (Entscheidungsprämissen, Entscheidungsprogramme), wo diese getroffen werden (Hierarchie, Gremien), wer sie trifft oder wem sie zugeschrieben werden (Personal, Führung, Gremien) und welche Entscheidungen tagtäglich getroffen werden, ohne dass die Organisation dies noch erkennt (Kultur). Diese Strukturelemente finden sich dabei in allen Organisationstypen wieder, egal ob es sich dabei um Profit- oder Non-Profit-Organisationen handelt.

Typische Organisationsprobleme zeigen sich meiner Erfahrung nach immer daran, dass eine kleine oder auch große Entscheidung in einer Organisation nicht getroffen werden kann, da sie keinen Ort, keine Entscheider oder einfach auch keine Begründung findet.

Mein Blick auf Unternehmen
Unternehmen sind für mich Organisationen, welche sich wirtschaftliche Ziele gesetzt haben. Diese müssen unter Marktbedingungen agieren und dabei typischerweise das Dreieck aus Shareholdern, Stakeholdern und Mitarbeitern bedienen. Unternehmerisch auf eine Organisation zu blicken, bedeutet demnach, diese besondere Perspektive zu berücksichtigen und die Entwicklung eines Unternehmens über klar definierte Ziele und Kennzahlen zu steuern, sowie etablierte Instrumente zur Steuerung eines Unternehmens unter diesen Rahmenbedingungen zu kennen und zur Anwendung bringen zu können.

Mein Erfahrungshintergrund deckt vor allem folgende unternehmerische Themen ab: Strategiefindung und Marktanalysen, Organisationsstrukturarbeit (Governance), Produkt- und Servicemanagement, Businesspartneransätze, Personal-Kapazitätsplanung und -steuerung (strategisch bis operationell), operative Prozesssteuerungsansätze, Prozess- und Schnittstellenanalysen, Projektmanagement, Kommunikation- und Veränderungsarbeit.

 

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Zwei Profile für unserer Zusammenarbeit
Ich als Berater
Ich als Coach

Lernen Sie mich kennen

Ein vertrauensvolles und positives Miteinander ist die Basis für jede intensive und konstruktive Zusammenarbeit. Aus diesem Grund steht für mich am Anfang stets die persönliche Begegnung. Wenn Sie wünschen, können Sie aber auch schon hier und jetzt ein paar persönliche Ansichten und Gedanken von Alexander Zock kennenlernen.

Antworten auf Fragen, die Sie nicht gestellt haben:
(ausgewählt aus „Fragebogen“ von Max Frisch; Suhrkamp 1992)

Wem wären Sie lieber nie begegnet?
Ich denke, tatsächlich bereue ich keine Begegnung.
Wissen Sie sich einer Person gegenüber, die nicht davon zu wissen braucht, Ihrerseits im Unrecht und hassen Sie eher sich selbst oder die Person dafür?
Ja, nicht nur eine Person und ja, ich bedaure es, dass ich nicht souveräner, offener und klüger habe mit diesen Menschen umgehen können.

Möchten Sie das absolute Gedächtnis?
Auf keinen Fall.
Wen, der tot ist, möchten Sie wiedersehen?
Meine Großeltern und meine Urahnen. Ich würde gerne mehr über ihre Sicht und ihre Erlebnisse in der mir nur abstrakt zugänglichen Geschichte hören.
Hätten Sie lieber einer anderen Nation (Kultur) angehört und welcher?
Nein, denn ich denke, dass keine Nation und keine Kultur besser als eine andere ist.
Wie alt möchten Sie werden?
Das habe ich nicht zu entscheiden.
Wenn Sie Macht hätten zu befehlen, was Ihnen heute richtig scheint, würden Sie es befehlen, gegen den Widerspruch der Mehrheit? Ja oder Nein.
Nein. Denn wenn ich andere nicht überzeugen kann, dann ist wahrscheinlich an meinen Ideen etwas faul. Mir klingt immer der Spruch im Kopf „The road to hell is paved with good intentions.“
Hassen Sie leichter ein Kollektiv oder eine bestimmte Person und hassen Sie lieber allein oder im Kollektiv?
Ich sehe Hassgefühle als eine persönliche Schwäche an und neige nicht dazu sie zu kultivieren. Meine Hassgefühle zeigen mir mehr über mich, als sie über andere aussagen.
Wann haben Sie aufgehört zu meinen, dass Sie klüger werden oder meinen Sie’s noch?
Noch gehe ich davon aus, dass ich lerne und dadurch in gewisser Weise auch klüger als die vorherige Version von mir werde. Ich halte das Wort Klugheit aber nicht für ein Wort, welches für den Vergleich mit anderen geeignet ist.
Überzeugt Sie Ihre Selbstkritik?
Manchmal ja, manchmal nein.
Was, meinen Sie, nimmt man Ihnen übel und was nehmen Sie selbst übel, und wenn es nicht dieselbe Sache ist: wofür bitten Sie eher um Verzeihung?
Unterschiedliche Personen nehmen mir unterschiedliche Dinge übel. Ich selber bitte bei Unachtsamkeit um Verzeihung. Sie ist nie bewusst geschehen und tut mir leid.
Wenn Sie sich beiläufig vorstellen, Sie wären nicht geboren worden: beunruhigt Sie diese Vorstellung?
Mmmh, eine dieser Fragen, wo einem schwindelig wird. Aber ja, denn wo wäre ich dann jetzt?
Lieben Sie jemand? Und wenn ja, woraus schließen Sie das?
Oh ja! – Weil diese Person/en mir wichtig ist/sind und ich um ihr Wohl besorgt bin. Außerdem erfüllen sie mein Leben mit Glück und Freude.
Was fehlt Ihnen zum Glück?
Etwas weniger von dem tun zu müssen, was mir nicht so viel bedeutet.
Wofür sind Sie dankbar?
Für ein bisher glückliches, gesundes und privilegiertes Leben mit meiner Familie und meinen Freunden.
Kennen Sie auch Versöhnungen, die keine Narben hinterlassen auf der einen oder auf der andern oder auf beiden Seiten?
Ja, das sind die Versöhnungen, in denen ich etwas über mich selber lerne.
Was bezeichnen Sie als männlich?
Mein Männlichkeitsbild kreist um die Begriffe Phantasie, Entdeckergeist, Tapferkeit und Sanftmut.
Was bewundern Sie an Frauen?
Ohne Erklärung und Wertung: Humor, Anmut und Sinnlichkeit
Können Sie ohne Hoffnung denken?
Ich glaube, dass in dem Moment, in dem ich aufhöre zu hoffen, auch mein Denken enden wird.
Wie unterscheiden sich Witz und Humor?
Witz ist scharf und pointiert, Humor leicht und lösend.
Kennen Sie Tiere mit Humor?
Wenn ich an meinen Hund Sam denke, dann komme ich nicht umhin ‚Ja’ zu sagen.
Warum scheuen Revolutionäre Humor?
Humor setzt Distanz zu sich selber voraus. Dies erscheint mir beim Revolutionär ein Widerspruch in sich. Nur wer alles andere ausblendet, kann sich kompromisslos einer Sache verschreiben. Der Preis ist Humorlosigkeit.

 

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Sie möchten mich persönlich kennenlernen oder Antworten auf Ihre Fragen finden? Dann freue ich mich auf ein Gespräch mit Ihnen!
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